Meine Laufzeiten, nichts besonderes, aber meine !

 1000 m  0:3:37

 Sommer 2005, Bahn

 3000 m 0:12:50

 Sommer 2005, Bahn

 5000 m 0:21:45

 PSV Läuferabend 2005

10000 m

 0:48:10

 0:46:23

 0:44:10 

 0:47:20

 0:45:30

Lotto City Lauf Kaiserslautern 19.06.2005

Straßenlauf Kaiserslautern 24.07.2005

PSV Lauf : Rund um den Arius 2005

City Lauf in Kaiserslautern 11.06.2006

Schwarzbachtallauf Contwig 18.06.2006

Halb -

marathon

 1:45:10

 1:54:20

 1:47:13

 1:43:51

 1:41:43

 1:41:21

Kaiserslautern April 2005

Gutenberg Marathon Mainz 2005

Hunsrück Halbmarathon 28.08.2005

Spridon Frankfurt 05.03.2006

Deutsch Französicher Freundschaftslauf Saarbrücken 18.03.2006

Kaiserslautern, 09.04.2006

Marathon

 4:10:24

 3:51:55

Fiducia Marathon Karlsruhe  18.09.2005

Gutenberg Marathon Mainz 14.05 2006


Laufberichte :

Der Pfälzerwaldmarathon 10.09.2006

Das nenn ich mal ein fast perfektes Wochenende ! Pfälzerwaldmarathon und FK Pirmasens gewinnt gegen Werder Bremen !

Nach dem Wahnsinnsspiel Gestern gegen Werder Bremen war das Wochenende eigentlich schon gelaufen. Dazu sei erwähnt, dass ich nicht sooo der Fußballfan bin , aber so etwas habe ich noch nie erlebt ! Nach 3 ½ Std. gingen wir dann Hause, heißer aber glücklich. Und die Beine taten weh, denn das Stadion war so voll, man konnte nicht umfallen, geschweige sich bewegen.
So war ich heute Morgen nun wirklich nicht in der optimalen Verfassung um den Marathon zu laufen. Aber das Wetter war schön und was soll man sonst noch an so einem Wochenende machen . So gegen 9:15 traf ich am Start auf dem Exerzierplatz ein. Dort ist genug Platz für 2-3000 Leute und so verliefen sich die vielleicht 500 Läufer ein wenig. Die Sonne schien und es war noch angenehm kühl. Kurz vor dem Start traf ich noch Winfried aus dem LA-Forum, nachdem ich gestern noch Impi und Familie traf. Heute haben wir uns leider verpasst.

Der Start erfolgte pünktlich um 10.00 Uhr .Nach einem kurzem geraden Stück ging es direkt bergab. Ideal für mich zum warmlaufen, da ich immer ewig brauche bis es richtig rund läuft. Ich lief mit Winfried da wir beide so ungefähr die selbe Zielzeit erreichen wollten. Natürlich ging ich die ersten Kilometer wieder zu schnell an, aber mein Gott es ging bergab und es lief so schön.
So "rasten“ die ersten Kilometer an uns vorbei, na ja so im 5:00-5:10 /Schnitt halt. Nach einem kurzen ebenen Stück ging es dann endlich in den Wald. Noch immer wurden viele Gespräche geführt (Bsp: Eine Gruppe von 3 Frauen vor uns, eine spricht uns an : Wenn ihr vorbei wollt geht nur ! Ich entgegnete : Warum denn ein schöner Rücken ist auch was schönes ! Darauf sie wieder : Ja und unser Hinterteil ist etwa nicht schön ? Als wir dann später doch vorbei zogen sagte sie : och schöne Hintern habt ihr aber auch ) . Und wir waren immer noch schnell (5:20 ) ich wusste ja was noch kommt, aber was soll´s wenn ich schon nicht fit bin dann wenigstens mit fliegenden Fahnen untergehen.
Dann kam der erste Anstieg. Nun für uns (Winfried und ich ) noch kein großes Problem und eigentlich gut zu schaffen. Etwas holprig vielleicht aber nur einige hundert Meter lang. Jedenfalls hatten wir noch genügend Luft, wobei einige schon hörbar keuchten .
Nun wieder folgte eine ebene Strecke, durch herrliche Natur, bevor es über eine kleine Kuppe wieder bergab ging zum Beckenhof. Irgendwo unterwegs verloren Wilfried und ich den Kontakt. Da ich aber wusste dass er ein viel erfahrerener Läufer als ich ist, war ich mir sicher dass er ab Kilometer 30 wieder bei mir ist. Hier am Beckenhof teilte sich das Feld. Während die HM Läufer Richtung B10 abbogen, begaben wir uns auf die Runde rund um den Arius. Sie ist verhältnismäßig eben und schön zu laufen. Nach ca. 17 Kilometern kamen wir dann ein zweites mal am Beckenhof vorbei .
Ich fühlte mich immer noch gut und hielt mein Tempo. Dann ging es über die B10 durch den Hombrunnerhof und noch ca. 2-3 km eben weiter. Bei 21,1 km hatte ich 1:56 auf der Uhr. Genauso wie in Mainz, nur jetzt ging es los ! Der erste “richtige“ Berg kam. Kurz vorher hatte ich am Wechselpunkt noch Hans aus Pirmasens getroffen der heute nur die Staffel lief. Ich kannte den Berg ziemlich genau, da ich ihn im Training schon 3 mal hochlief. Nur das half mir nicht wirklich. Confused Schritt für Schritt tappelte ich den Berg hoch. Wer den Berg nicht kannte, war vielleicht zu glauben er wäre früher fertig, nur nach einem relativ ebenen Stück ging es dann noch mal hoch. Aber dann war der Anstieg auch einmal vorbei.
Kaum oben ging es dann wieder auf der anderen Seite runter. Hier konnte ich es noch einmal so richtig laufen lassen. Da klopfte mir einer auf die Schulter. Es war Hans der auf dem Anstieg richtig Dampf gemacht hatte und nun an mir vorbei rauschte. Kein Chance ihm zu folgen, aber auch so konnte ich viele überholen. Unten angekommen liefen wir eine Runde durchs Tal und der Kilometer 30 war vorbei. Mein Zeit 2:46 ! Och geh
Uff, das war für meine Verhältnisse und der Strecke noch immer ziemlich schnell. Das konnte ich nicht zum Schluss halten, vor allem weil nun noch ab Kilometer 34 noch so ein Mist Anstieg kam. Da wo man normalerweise so langsam müde wird ,geht es hier erst richtig hoch. Und ich musste mich quälen. Kein flüssiger Laufstil mehr nur noch Kampf. mein Schweini gegen mich ! Irgendwann beschloss ich zu gehen, um nicht schon alle Körner hier zu verbraten. Aber ich ging immerhin schnell . Auf den ebeneren Abschnitten lief ich wieder ein Stückchen um nicht ganz abzufallen. Meine Sorge war aber unberechtigt. Auch hier überholte ich viele andere. Die hatten sich das Profil nich angeschaut oder zollten der Wärme Tribut. Auch hatten einige Krämpfe und konnten nicht mehr laufen. Nach ca. 38 oder so erreichten wir dann den höchsten Punkt der Strecke. Wäre ich gläubig, ich hätte gebetet !
So aber war ich nur froh, denn der Rest verlief nun über Straßen und war zwar wellig aber zu schaffen. Meine Zeit unter 4 Stunden war aber nicht mehr zu schaffen, dass war mir klar. Trotzdem gab ich noch mal Gas. Kurz vorm Ziel ging es dann aber noch einmal aufwärts. Die Beine wollten einfach nicht mehr. Es war heiß (ca. 26 ° ) wir liefen mitten in der Sonne, den letzten vor mir den ich erreichen konnte ,hatte ich eben überholt, hinter mir war sonst keiner mehr (den ich sehen konnte ) und die Motivation war am Boden.
Dann endlich der Schwenk Richtung Ziel und es war eben ! Eine kleine Runde noch und ich war drin ! Und fertig, fix und fertig. Zu wenig getrunken, zu schnell angegangen, keine Schonung gehabt, zu wenig Läufe über 30 Kilometer, das macht sich halt bemerkbar. So war ich mit meiner Zeit von ca. 4:02:00 nicht glücklich aber doch zufrieden.
Ps : bei Kilometer 35 machte es auf einmal Zisch und Winfried trabte vorbei ,hielt ein kurzes Schwätzchen, sagte mir ich sollte mich anhängen doch : No way ! Ich verlor ihn aus den Augen und sah ihn erst im Ziel wieder, ich glaube er erreichte eine Zeit von 3:59 oder so. Aber das soll er mal selbst erzählen. Ich jedenfalls lege nun die Füße hoch, mache keinen unnötigen Schritt mehr heute und lasse mich ein wenig bediene. Habe ich mir ja auch nach den ca. 650 -700 Höhenmetern auch verdient. Genaue Daten kommen noch. Auch wenn man bei der Organisation bestimmt noch etwas verbessern könnte, alles in allem eine gelungene Vorstellung und ich freue mich auf den 09.09.2007
da gibt es dann den 2. Pfälzerwaldmarathon
Jetzt aber erst mal nach Frankfurt und die 3:45 knacken !

10 km Läufe im Juni 2006

Ich habe hier zwei 10km Läufe zusammengefasst. Zum ersten, dauern sie ja nicht so lange und zum Zweiten waren ähnliche Bedingungen gegeben. Der erste Lauf fand am 11.06.2006 in Kaiserslautern statt. Dieser “Lotto-Citylauf “ wird alle Jahre veranstaltet. Dieses Jahr wurde die Strecke, bedingt durch die WM verlegt. Das Wetter war prima, wenn man schwimmen gehen wollte. Zum Laufen war es viel zu heiß! So um die 28-30 ° Hatten wir und sehr wenig Schatten auf der Strecke. Zudem war der Start auf 16:15 Uhr angesetzt und da hatte sich die Hitze schön gestaut zwischen den Häusern. Aber was soll man machen, alle hatten diese Bedingungen. Es wurden 5 Runden a 2 km gelaufen. Dies gefällt mir persönlich nicht so gut, aber für die Zuschauer ist das natürlich eine schöne Sache. Anfangs wurde ich noch viel überholt doch ich folgte meinem festgelegten Marschplan und lief mein Tempo. Zum Glück wie es sich herausstellte. Denn spätestens ab Mitte des Rennens mussten viele der Hitze Rechnung tragen und brachen regelrecht ein. Ich aber konnte mein Tempo ,bis auf einen kleinen Einbruch bei km 6 bis zum Schluss laufen. Am Ende kam eine Zeit von 47:20 raus ,was mich zwar nicht wirklich zufrieden stellte aber angesichts der Bedingungen war heute einfach nicht mehr drin.

Der zweit Lauf fand am 17.Juni in Contwig statt . Auch hier war der Start erst am Nachmittag statt und wieder war es sehr warm. Wieder ca. 28° . Hier liefen wir eine Wendestrecke, schön eben, teilweise im Schatten und gut zu laufen. Auch hier wieder das selbe Bild. Am Anfang liefen viele vorbei und fast genau so viele konnte ich später wieder einholen. Die Strecke hier gefällt mir wesentlich besser als in Kaiserslautern. Sie verläuft meistens auf dem Radweg und ist sehr gut zu laufen. Hier erreichte ich eine Zeit von 45:30 und die gefiel mir schon viel besser. Das Ziel über die 10 km wird aber sein unter 44 Minuten zu kommen. Leider bin ich beim Coca Cola Lauf in KL Ende Juli nicht dabei, da wir zu diesem Zeitpunkt im Urlaub sind. Aber so schlecht ist das ja auch nicht .




Marathon Mainz 14.05.2006

Heute also sollten die 4 Stunden 10 Minuten von meinem ersten Marathon unterboten werden. Und vor allem : Durchlaufen ohne zu gehen !

Das Wetter war herrlich, für die Zuschauer ! Für die Läufer war es zu warm. Schon beim Start hatte ich mit meinen kurzen Tights und dem ärmellosen Shirt warm. Und das ist immer ein schlechtes Zeichen. Normalerweise sollte man beim Start noch etwas kühl haben, denn warm bekommt man von alleine. Punkt 9:30 war der Start. Auch dieses Jahr war es leider wider so, dass sich Läufer die ihr Leistungsvermögen nicht einschätzen können, viel zu weit vorne einreihten. Sie behindern dann auf den ersten Kilometern die schnelleren Läufer die dann gezwungen sind im Zick-Zack Lauf um sie herum zu laufen. Aber ich glaube damit muss man leben .

Auf den ersten 2-3 km entzerrte sich das Feld nur langsam. Wobei an freies Laufen immer noch nicht zu denken war. Immer wieder tauchte einer der Bremsklötze vor einem auf. Damit hier kein Missverständnis aufkommt :Ich finde es toll wenn sie sich diese Strecke, auch wenn es “nur“ der Halbmarathon ist, zutrauen ,aber bitte stellt euch in eure richtigen Startblöcke ein. Das wäre so als ob ich bei den Eliteläufern vorne mitlaufen würde.

Beim Durchqueren des Schott –Werkesgabe es die erste Versorgungsstelle, die ich auch sofort nutze. Es wurde immer wärmer und ich habe leidvoll in der Vergangenheit gelernt ,dass trinken das wichtigste ist bei den Temperaturen. Meine geplante Durchschnittszeit pro Kilometer betrug etwa 5Minuten 30 Sekunden/ Kilometer . Und dieses Tempo konnte ich auch, trotz dass sich noch kein richtiges Laufgefühl einstellte , halten . Nach ca 10 km ging es auf eine lange Gerade bis zu einem Wendepunkt und dann die Gerade wieder zurück. Diese 7km sind wirklich ätzend. Erstens, man sieht wie viele einem schon entgegen kommen und vor einem liegen und zweitens es ist langweilig ! Aber irgendwann war es geschafft und es ging Richtung Stadtmitte zurück. Ab Kilometer 17 wurde die Streck dann schöner und abwechslungsreicher. Die Zuschauer machten Stimmung und es war fast wie Fastnacht in Mainz. Jetzt wurden die Wasserstellen aber auch immer wichtiger. Ich nahm jede war und wenn ich auch nur einen Schluck zu mir nahm. Leider unterschätzten viele das Wetter und zahlten später viel Lehrgeld. Nach ca. 1Stunde 55 Minuten durchquerte ich die Halbmarathonmarke. Bei einer Bestzeit von unter 1:42 ,also in einem sehr gemäßigtem Tempo.  Nun ging es über die Rheinbrücke Richtung Wiesbaden. Sie hat nur eine. objektiv gesehen, kleine Höhe aber das sieht ganz anders aus wenn man am Anfang der Brücke steht ! Zum Glück lief ich in den letzten Wochen viele Läufe mit großen Höhenunterschieden und so konnte ich mein Tempo halten. Mittlerweile wurde es richtig heiß und ich bekam immer mehr Durst. Aber die Anwohner hatten mitgedacht und stellten neben privaten Getränkeausgaben auch Duschen auf den Weg, wo man sich abkühlen konnte. Ich bin ihnen in alle Ewigkeit dankbar, denn das erfrischte mich richtig und die Hitze wurde erträglicher. Leider frischte der Wind auf und natürlich kam er von vorne. Nach Kilometer 27 ging es wieder über die Brücke zurück nach Mainz. Bei Kilometer 28 kann man sich dann entscheiden ob man den 2/3 Marathon laufen will oder ob man die letzten 14km auch noch laufen will. Ich wollte, denn ich fühlte mich relativ gut. Ab Kilometer 30 bis 32 konnte ich sogar Tempo aufnehmen und überholte viele Läufer. Viele andere mussten schon gehen, entweder waren sie zu schnell angegangen oder die Hitze schwächte sie zu sehr. Das Überholen gibt einem auch wieder Power, denn man kann sich immer an einen anderen ranziehen. Natürlich hatte ich dann auch eine Phase in der ich kämpfen musste. Kaum Zuschauer noch an der Strecke (zwischen Kilometer 28 – ca. 38 ) und wenig Abwechslung. So begann ich mir in Gedanken immer zu sagen : Ein Schritt nach dem anderen, ein Schritt nach dem anderen. Und es half. Ich wurde nicht langsamer und das Ziel kam näher. Kilometer 37 kam. Nur noch 5 Kilometer, Mensch das schaffst du ! Noch 4, noch 3 ,nur noch 2 Kilometer. Mittlerweile ging es wieder durch die Innenstadt und die Zuschauer feuerten uns an. Klasse ! Ein dickes Lob an die Mainzer ! Den letzten Kilometer beschleunigte ich noch mal auf 5:10 /km und lief überglücklich über die Ziellinie ! Meine Zeit 3:51:55 !

Rund 19 Minuten schneller als bei meiner Premiere !

Heute sitze ich hier und genieße es, geschafft zu haben. Nur einer der den Marathon gelaufen ist, kann genau das Gefühl verstehen wenn man die Strecke geschafft hat. So ein richtiger innerlicher Friede. Was ich noch zu bemerken habe. Ich habe so viel nette Menschen durch das Laufen kennen gelernt, wie noch nie im Leben. Auch an diesem Wochenende konnte ich wieder viel meiner Freunde treffen und auch das macht den Reiz des Laufen aus. Man hat nur einen Gegner :
Den inneren Schweinehund !
Und dem habe ich es Gestern gezeigt !


09.04.2006

Halbmarathon in Kaiserslautern, der letzte Test

In den letzten 2 HM konnte ich mich erfreulicherweise meine jeweilige Bestzeit verbessern. Lag sie letztes Jahr bei 1:45:xx lief ich in dieses Jahr in Frankfurt 1:43:XX und in Saarbrücken schließlich 1:41:45 . Könnte gerade so weitergehen dieses Jahr.

Nachdem ich aber Gestern Morgen zwar einen ruhigen 9 km Lauf absolvierte ,aber gestern Abend Kegeln war und man bei 2 Bahnen und nur 10 Leuten, laufen werfen muss, sah ich dem heutigen HM in Kaiserslautern eher mit gemischten Gefühlen entgegen .Zudem wurde es doch schon spät bis ich in mein Betchen kam.

Zudem ist das Streckenprofil nicht ganz optimal wie auf dem Foto zu sehen ist. Zuerst geht es mal 2 km heftig bergauf, dann 2 kn leicht bergab nur um dann wieder bis Km 11 wieder anzusteigen. Ab dort läuft es sich aber sehr gut . 3 Km bergab und dann eben bis fast zum Ziel .Über dieses fast rede ich noch mal. Ok wir ( 3 Laufkollegen waren auch dabei, alle HM Ersttäter ) kamen um 8:30 am Betzenberg an (genau das ist das Stadion wo der 1.FCK immer verliert ) holten unsere Startunterlagen und ein schönes T-shirt ab ( Es war die 25. Veranstaltung des Vereins ). Meine Laufkollegen waren ziemlich nervös, nur ich machte mir keine Gedanken, ich war nach zu müde von Gestern Abend und wäre lieber liegen geblieben.

Pünktlich um 9:30 ging es los. Ich kannte die Strecke noch vom letzten Jahr und so hielt ich mich anfangs zurück. Nur war ich immer noch müde und ich lief einfach nicht rund . Nachdem ich die 10km Marke in bescheidenen 49:20 erreichte ging es noch einmal ca 1km hoch. Aber schließlich kam der Km 11 und jetzt lief es endlich besser. Ich konnte mich hinter einen Läufer klemmen, der mich gerade überholt hatte . Das hatte mir gefehlt ! Wir liefen einen wirklich guten Schnitt und ich war immer einen Schritt hinter ihm. Nur nicht abreiesen lassen , dachte ich mir, koste es was es wolle. Bei km 17 überholten uns eine Läuferin die einen Pacemaker dabei hatte. Er verschaffte ihr Windschatten, machte das Tempo und das alles in einem lockeren Trab, während uns so langsam die Beine weh taten. Wenn ich bei denen dran bleiben könnte, so dachte ich mir, könnte ich bestimmt noch Zeit gut machen. Also Tempo zugelegt und ran ! Mein vorheriger Mitläufer konnte leider das Tempo nicht halten und ließ abreisen. Auch ich lief jetzt ziemlich am Limit. Und die letztem km zogen sich wie Gummi. Irgendwie kamen wir dem Ziel gar nicht näher. Und jetzt kommt die Stelle ,wo ich am Anfang schrieb „ „....eben fast bis zum Ziel “ denn so 1,5 km vor dem Ziel kam eine scharfe Rechtskurve und ein verdammter kurzer steiler Anstieg. Ich konnte den beiden nicht mehr folgen und lief etwas langsamer aber immer noch auf der letzten Rille.

Endlich kam das Zeil in Sicht und ziemlich k.o. ging ich durch. Ich sah auf meine Uhr und … 1:41:21 !

Ich konnte meine PB die gerade mal 2 Wochen alt ist noch mal um 20 Sekunden verbessern und das trotz des Höhen - Profils. Jetzt ärgerte ich mich doch wegen Gestern Abend. Aber alles „wenn und aber“ hilft nicht.

Die Organisation war wirklich klasse in KL, nur dass es für die ganzen Männer nur 2 (!) warme Duschen gab war schon etwas mager. Ich hätte gerne ein Bild davon gemacht wie wir in 5er Reihen vor den Duschen standen.

Insgesamt wurde ich 143. von ca. 450 und 39. in meiner AK. Der erste erreichte das Ziel in unter 1:10 glaube ich.

So und jetzt : Mainz ich komme !!

Hier noch ein Bild des Höhenprofils :

http://img235.imageshack.us/img235/6...nprofil6fb.jpg

19.03.2006

Saarbrücken, Deutsch-Französischer HM

Heute lief ich, sozusagen als langer Tempolauf, in Saarbrücken den Deutsch -Französischen HM mit. Das Wetter war wirklich herrlich. Sonnig, kein Wölkchen am Himmel und ca. 7-8 Grad. Die Strecke verlief entlang der Saar nach Frankreich und wieder zurück.Steigungen waren so gut wie nicht vorhanden. Also optimale Bedingungen um eine neue PB zu laufen Mr. Green
Nach einer halben Stunde Fahrt kam ich in Saarbrücken an. Der Star lag in unmittelbarer Nähe zur Autobahnabfahrt und das habe sogar ich gefunden. Nachdem Empfang der Startnummer (übrigens : Nur 9 Euro Startgebühr,kein Aufpreis für Nachmeldungen und ein T-Shirt gab es dazu ) lief ich mich an der Saar ein wenig ein. Am liebsten wäre ich jetzt schon losgelaufen so schön war es dort. Aber nix da. Nachdem ich keinen Barcode an der Startnummer noch sonst irgendetwas was nach einer Zeitmessung aussah, fragte ich mal höflich wie es den mit der Zeitnahme aussehe . Die Antwort auf gut Saarländisch : Ei gonz äfach, vom Kopp zu de Fieß ! (übersetzt : Vom Kopf an die Füße ) Shocked Aha, alles klar denke ich mir und habe keine Ahnung. Habe ich schon erwähnt, dass die Saarländer ein gar komisch Völkchen sind?
Bei der Startaufstellung stellte ich mich brav nicht zu weit vorne hin, aber natürlich musste ich auf dem ersten Kilometer schon mindestens 50 Leute überholen die sich absolut überschätzen und den ganzen Trott abbremsten. Ich habe meinen Forerunner auf eine Endzeit von 1:43 eingestellt (bin halt Optimist) und konnte so vergleichen ob ich vor oder hinter der geplanten Endzeit war. Nach ca. 5 km zog sich das Feld dann doch in die Länge. Mit einem solchen Andrang hatte der Veranstalter nicht gerechnet. Es waren mehrere Hundert Läufer die da entlang der Saar unterwegs waren. So ging dann nach Frankreich. Die Grenze selbst ist so gut wie nicht vorhanden, man läuft glatt vorbei wenn man nicht genau hinschaut. Relativ leicht konnte ich meinen Schnitt von ca. 4:50 halten. Auch mein Puls verhielt sich im für mich "normalen" Rahmen. So langsam hoffte ich meine alte PB von vor 2 Wochen 1:43:51 verbessern zu können. Natürlich hatte ich wieder Musik auf den Lauschern und so kam ein Kilometer nach dem anderen. Den Wendepunkt erreichte ich nach 51:16 und lag somit im Soll. Jetzt auf dem Rückweg hatten wir aber Gegenwind. Ich also immer schön einen großen Kerl ausgesucht,mich rangezogen und eine Weile hinter ihm gelaufen. Dann wieder vorbei und so weiter. Auf diese Weise kam ich Schritt um Schritt meinem Ziel näher. Viele hatten doch Probleme ihre Pace zu halten und verlangsamten ihr Tempo. Diese Heranziehen und Vorbeigehen ist für mich sehr wichtig, denn dadurch wurde ich immer weiter motiviert und außerdem macht es einfach Spaß. Mr. Green Die letzten 2 Kilometer konnte ich dann noch in einem Schnitt von 4:26 und 4:24 laufen und dann kam Gott sei Dank das Ziel !
So jetzt kam die Zeitnahme. Ich habe auf meinem FR die Nettozeit gestoppt (er funktionierte wirklich einwandfrei !!) und auf meiner Uhr die Bruttozeit. Kurz vor dem Ziel stand ein Herr und deutete an man sollte doch sein Tempo verlangsamen. Häh ?? Wie ? Was ist los ?
Der Grund war schnell klar : Eine Zielgasse in der auf Grund des großen Andranges nur noch gemütliches Gehen möglich war. Am Ende wurde dann die Startnummer abgelesen, aufgeschrieben und weiter hinten noch mal abgelesen und per Hand in den PC eingetippt. Das dauerte natürlich eine ganze Weile. Aber wie gesagt es waren sehr viele Leute gestartet. Zum Glück habe ich meine Brutto und Nettozeit selbst gestoppt und so konnte ich mich über meine neue PB von 1:41:43 freuen. Die zwei Wochen alte Marke um über 2 Minuten verbessert. Es ging mir einfach gut Mr. Green
Interessant war für mich, dass ich die erste Hälfte in 51:16 und die zweite Hälfte in 50:27 zurücklegte. Also kein Einbruch wie letztes Jahr im Hunsrück. Der mittlere Puls lag bei 168 der Max.Puls bei 186.
Nächstes Mal werde ich versuchen die erste Hälfte schneller anzugehen. Aber ob wieder alles so passt wie heute, weiß man natürlich nicht.
bevor ich es vergesse .Mein Freunde die Saarländer essen und trinken ja gerne. Die Verpflegung war auf der ganzen Strecke super und in der Halle nach dem Lauf standen 93 Kuchen und Torten!! Vor der Halle wurde, natürlich Razz , gegrillt und wer da nicht satt wurde,dem ist nicht zu helfen. Alles in Allem eine super Veranstaltung !

5.03.2006

Frankfurt Halbmarathon , 3000 Läufer !

1:43:51 ! Endlich habe ich meine alte PB unterboten. Zwar nur um etwa 1 1/2 Minuten, aber immerhin.

Aber von Anfan an :
Nach einer sehr kurzen Nacht mit max. 3 Std, Schlaf machte ich mich heute Morgen auf um mich mit Jörg,Kate und Bettina in Mainz zu treffen. Hat auch super geklappt, denn wer fährt schon Sonntags Morgen um 5:30 auf der Autobahn
Nach einer herzlichen Begrüßung und einem Tässchen Kaffee ging es dann ab nach Frankfurt. Dort angekommen und dem Empfang der Unterlagen gingen wir zum sogenannten "troubledesk " um die anderen zu treffen. Wir suchten überall nach einer jungen Dame mit einem Fisch auf den Rücken ,aber leider war unsere "Organisatorin" Babycake nicht da, sie verschlief ein wenig . Aber trotzdem fanden und sammelten wir uns und gingen zum Start.
Zum Lauf :
Ich wollte ja heute die 1:45 knacken, aber nachdem ich nur eine Tasse Kaffe und im Bauch und wenig Schlaf hatte,war ich skeptisch. Nach dem üblichen Gedränge beim Start verlor ich schon auf den ersten 50m meine "Marschverpflegung " Sie sprang einfach so aus meienm Gürtel und schmiß sich todessüchtig vor die restlichen 2500 Läuferbeine. Friede ihrer Asche und hoffentlich hat sie gelitten
Die Strecke war schneefrei und gut zu laufen. Zuerst ging es ca.2-3 km zu einem Wendepunkt bevor es dann in Richtung Stadtmitte ging. Nachdem mein Forerunner die ersten 4km verschlafen hatte,konnte ich ab km 4 die Werte überprüfen uns sah so ,dass ich im geplanten Schnitt von 4:55-4:58 lag. Der mangelnde Schlaf machte sich aber doch bemerkbar, ich mußte von Anfang bis zum Schluß kämpfen um den Schnitt zu halten ,außer es ging natürlich bergab. Ab km 13 klemmt ich mich hinter 2 junge Damen,nett anzusehn und versuchte an Ihnen dran zu bleiben, da sie einen flotten Schuh machten. Abwechselnd ging einmal die eine,dann die andere ,dann mal ich (meistens wenn es bergauf ging ) vor und so konnte ich den Schnitt halten. Ohne sie wäre ich bestimmt eingebrochen. Danke ! Die letzten 2 km fielen mit aber trotzdem schwer, da es so kleine fiese Steigungen gab und ich schon ziemlich fertig war. Trotzdem erreichte ich das Ziel in 1:43:50 und konnte endlich die 1:45 unterbieten. Damit wurde ich insgesamt 797. von 2500 gewerteten Läufern und 202, in meiner Altersklasse.

Mein erster Marathon !!

18.09.2005


Heute war es soweit.Endlich sollte die Marke 42,195 aus meinem Kopf verschwinden ! Aber der Reihe nach:
Um 5.40 aufgestanden um 6.40 Abfahrt und so gegen 7.30 Ankunft in Karlsruhe. Habe sogar auf Anhieb einen Parkplatz gefunden, der leider nur "etwas" weit weg war .
Kofferaum auf Tasch geschnappt, die ein Überleben in der Wildnis für mindestens 2 Wochen garantiert hätte soviel unnötiges Zeug hatte ich dabei. Als ich zur Europahalle ging um meine Startunterlagen zu holen kam ich am Ziel vorbei. Daneben war eine Tribüne aufgebaut und ich stellte mir vor wie es denn wäre so in 4 Stunden da durch zu rennen. Nach dem Empfang, ab in die Tiefgerage und Gepäck abgeben.Vorher zog ich mich noch um auf kurze Tights und T-shirt. Leider passierte mir beim Anlegen des Gürtels mit der Versorgung ein kleines Mißgeschick.Ich hatte 2 Fläschen von Schwartau dabei, die sind gefüllt mit Obststückchen und Saft und ideal für unterwegs. Allerdings sieht es verdächtig nach vorverdautem aus wenn man es auf den boden ausleert ! Immerhin hatte ich dann genügend Platz um mich herum. Also Platiktüte über (man lernt ja dazu wenn man einmal frierend am Start gestanden hat) und warmlaufen.Kurz vorm Start dann schön in den Block gestellt und zwar genau dort wo der Pacemaker von 3:59 stehen sollte.Leider hat keiner ihn bis zum Start geshen.Kurz vorher lief er noch in der Europahalle rum ud nu war er weg. Er sah genau aus wie Diego Maradonna in späteren Jahren. genau so klein und genau so rund. Na ja.
ALso Sartschuß und los. Als Ziel hatte ich mir die 4Stunden Marke gesetzt. Dieses Mal lief es von Anfang an viel besser.Ich hörte schön laute Musik zum Anfeuern und achtete gar nicht was um mich herum geschah und schaute schön auf mein Tempo. Um es ein wenig abzukürzen: Bis zu km 30 hatte ich keinerelei Probs und war auf eine 3.57er Zeit. ich wartete auf den Hammer Mann aber er kam nicht ! Also weiter.Bei km 34 merkte ich zum ersten Mal meine Beine.Sie verhärteteten sich und meine Pace wurde etwas langsamer. Also schön getrunken und gegessen und weiter. Die Krampfansätze wurden aber immer stärker so dass ich bei km 37 zum ersten Mal gehen mußte kein schöner Augenblick, wo doch alles so gut lief ! Ich veruchte wieder anzulaufen aber sofort kam der Krampf in beide Waden und Oberschenkel. Ich habe so gut wie nie Krämpfe aber jetzt mußten sie kommen. Mein Fehler in der Vorbereitung war, das ich nur einen 28 und einen 30 km LAuf machen konnte, der 30iger zwar mit 500 HM aber trotzdem. Die vorletzte Woche mußt ich ganz aussetzten da sich meine Achillesferse beschwerte und ich nix riskieren wollte. ALso auch kein langer Lauf am WE. Diese Woche war sowieso nur leichtes LAufen dran. ABer zurück zum Rennen. Irgendwie schaffte ich es dann mit LAufen und Gehen in Richtung Ziel zu kommen wo ich auf den letzten 100m noch einen Spurt machen konnte. Da war der blöde Krampf weg ! Warun nicht früher !! Meine Zeit. 4:10:28 nach einer HM Zeit von ca 1:56. Also klar Lehrgeld bezahlt auf der zweiten Hälfte ! Von der Kondition wäre ein 4:00 drin gewesen aber was solls.
Jetzt bin ich aber schon wieder sehr zufrieden,habe ein heißes Bad hínter mir und kann endlich sagen : Ich habe einen Marathon gelaufen !


Hunsrück HM am 28.8.2005


Heute sollte mein letztes Vorbereitungsrennen für den geplanten Marathon in Karlsruhe stattfinden. Ich war , nachdem es in letzter Zeit gut im Training klappte, guter Dinge den Lauf zwischen 1:45 und 1:50 über die Runden zu bringen. Zuerst mußte man seine Startunterlagen in der Hunsrückhalle in Simmern abholen, danach ging es per Bustransfer zum Start des HM in Kastellaun. Das ich heute Morgen wie immer zu spät von zu Hause losfuhr und dann über die Autobahn fliegen mußte ist ja sowieso normal.Ich krieg das einfsch nicht geregelt .
Der Transfer dauerte ca. 15 Minuten. Dort angekommen begrüßte mich zuerst Jörg und anschließend Reiner, beide aus Mainz , die Ich zuerst im Forum und dann beim Gutenberg Marathon kennenlernen dufte.
Jörg hat dann auch noch ein Photo von mir gemacht (vor dem Start, schön entspannt ) und im Zieleinlauf ( totaler Tunnelblick und alle ). Danke !
Als der Start erfolgte, war ich erst mal überrascht. 300 gerade ,200m hochm 100m bergab und dann wieder hoch usw. Das alles fand in Kastellaun statt. War eher so ein um die Gärten rennen. Das strengte doch ganz schön an, da sich der Laufrythmus nicht einstellen wollte. Aber die ersten 5 km lag ich mit jeweils 5min/km schön im Soll. Nach einer Runde von 7 km die wieder durch den Start führte, ging es dann in Richtung Felder und Wald. Zuerst war ein laaaanger Anstieg zu bewältigen. Mittlerweile waren die Temperaturen auch richtig warm geworden . Ab ca KM 10 habe ich mich kurz mit einem Laufnachbar unterhalten und festgestellt, dass auch er ein Zielzeit von 1:45 hatte. Prima, also sind wir zu zweit galaufen, was die Sache für mich viel einfacher machte. Sa lag unser Schnitt immer zwischen 4:55 und 5 :10. Zu meiner großen Erleichterung sagte er mir dann, dass es ab jetzt nur noch bergab gehen sollte, bis auf den letzten km in Simmern. Leider verlor ich ihn bei einer Getränkeaufnahme ( er ging kurz) bei km 13 oder 14 und ich war wieder alleine Dann kam mein Einbruch. Ab km16, 17 hatte ich große Probs mit der Hitze. Ich trank viel zu wenig auf der ganzen Distanz keinen Liter. Das passierte im Training nie. Die Beine wurden furchtbar schwer, es war ein einziger Kampf. KM 18 schaffte ich gerad noch in einem 6/min und damit war mein Wunsch von 1:45 natürlich dahin. Ich versuchte noch zu beißen, aber ich ging wirklich auf der letzten Rille. So erschöpft war ich noch bei keinem Lauf. Die letzte nKilometer wollten kein Ende nehmen und die Sonne brannte auf meinen (wie blöd kann man noch sein) nicht beschatteten Schädel . Bei km 19 oder so, war es dann soweit : An einem kurzen aber steilen Anstieg ging ich. Zum esrten Mal.Bisher in den Rennen konnte ich es immer vermeiden, aber jetzt wár ich kurz dafor sogar aufzugeben. Zum Glück kam von hinten mein Laufkamerad den ich bei der Getränkestelle verloren hatte, noch mal angelaufen und hat mich angemotzt : "Zuerst weglaufen und dann zusammenbrechen, reiß dich zusammen !" So lief ich dann ,sogar mit einem kleine Spurt durchs Ziel. Die Zeit die mein Forrunner anzeigte, der übrignes hervorragend funktionierte, war 1 :47:04 an.
meine Zwischenzeiten waren :
5 km 24:15
10 km 50:35
15km 1:14:23
Im Ziel konnte ich nicht mehr stehen und mußte mich auf eine Treppe setzen um dann nach 5 Minuten endilch mal was Trinken zu gehen.Aber das reichlich 3 becher a 0,3 L Schorle auf ex.
Was habe ich vom Lauf mitgenommen ?

1.Auch wenn du dich gut fühlst, kann immer was schieflaufen.
2. Trink
3.Trink mehr !
4. Hör nicht auf zu trinken.
5. Ich kann mir momentan nicht vorstellen den Marathon in 3 Wochen zu bestehen.


August 2005 ,Coca Cola Lauf in Kaiserslautern

Endlich war es mal nicht so heiß ! Das war meine erstes Dankesgebet heute Morgen. Nachdem meine beiden letzten 10km Läufe immer Mittags so um 14:00 Uhr waren und das bei über 30°, war es wirklich herrlich heute. bewölkt, so um die 20 Grad und früh um 9.00 der Start.
Leider ist die logische Folgerung daraus, dass ich mich früh Morgens aus dem Haus schleichen mußte,während meine Familie noch friedlich schlief. Aber egal,ich war also um 8:15 Uhr in Kaiserslautern,fand auf Anhieb die Nummernausgabe (Ich lerne es auch noch) und fand mich in einer gut gelaunten Läuferschar. Da der Lauf auch gleichzeiteig die Pfalzmeisterschaften über 10km war (ich sags gleich vorneweg ich hatte nichts, aber auch gar nichts mit dem Ausgang des Rennens zu tun ) war das Rennen gut besucht. Also schön warmlaufen denn ich hatte fest vor meine bisherige PB von 48:10 zu verbessern. Nachdem ich letzte Woche in einem 5000m Rennen viel Lehrgeld bezahlt habe, habe ich geplant genau auf meine km Zeiten zu achten und nicht wieder zu schnell anzufangen. Ok der Startschuß viel und los gings. Die Cracks vorneweg und ich schön auf meinem Forerunner geschaut.Ich hatte so um die 46:30 geplant und wollte die km so in 4:35 -4:45 laufen. Die ersten Kilometer waren voll im Plan mit 4:33 -4:39.Leider hatte ich dann so zwischen km 4 und 6 doch nachgelassen und viel auf 4:49/km zurück.Doch zum Glück überholte mich da eine junge Frau und ich beschloß mich da ein wenig dranzuhängen . Sie hatte sich aber scheinbar etwas übernommen und viel dann leider doch zurück. Dann kam etwas das ich nie vergessen werde. Zuerst dachte da geht jemand zufällig an der Strecke mit einem Kinderbuggy spazieren .Aber dann,als sich der Abstand kaum verringerte sah ich, dass da eine höchstens 1,60 große zierliche Frau rannte und dabei noch einen Kinderbuggy mit der rechten Hand schob . Ich mein das muss man sich mal bildlich vorstellen.Du rennst dir die Zunge aus dem Hals und dann siehst du vor dir ein KINDERWAGEN . Ich war so perplex,ich suchte schon die versteckte Kamera. Sie sah mal nicht besonders angestrengt aus und dem ca. zweijährigem Kind im Buggy gefiels sowieso.
Ich packte es bis zum Ziel nicht mehr sie einzuholen. Wahsinn so eine Leistung ! ich kam dann doch noch zu einem versöhnlichem Abschluß und überquerte in inoffiziellen 46:18 die Ziellinie. Neue PB !
Zum Glück renne ich meistens im Wald wo sich kein kein Kinderwagen hin verirrt.Man weiß ja nie wie die auf einmal loslegen .


Juni 2005, Mein erster 10er und das bei dem Wetter


Also eines vorne weg : Ein Freund von 10 km Rennen werde ich wohl nicht mehr. Mensch was haben die ein Tempo drauf und die meisten hatten eine Figur als ob sie nicht nur wochenlang auf Fett sondern auch auf Kohlenhydrate und Eiweis verzichtet hätten.
Aber von Anfang an : Wetter 31 Grad, Wind nicht vorhanden und wenn da dann von vorne. Schatten war Mangelware .
Nachdem der Start um 15.50 angesetzt war kamen wir ( meine Frau und meine Tochter waren zum ersten MAl dabei )so gegen 14.50 in Kaiserslautern an. Schön die Startunterlagen geholt und schon kam der erste Schreck : KENIANER !! Und jede Menge !Ja haben die nix besseres zu tun ,wie zum Beispiel einen neuen WR oder so , als in so einem kleinen Stadtlauf die Läufer aufzumischen ?
Häh, habe ich mich falsch eingeschrieben, oder sehe ich aus wie ein Afrikaner ? Meine Frau hatte schon größte Bedenken und wollte mich schon trösten da kam es mir doch wieder in den Sinn : Da war noch eine Elitelauf danach. UFF !! Namen habe ich mir nicht merken können waren aber Olympiateilnehmer und die Nummer 6 der Weltrangliste dabei und so. Also locker zum Startplatz und da ging es dann weiter.Diesmal Kenianerinnen. Alle Figuren wie Paula und beim Warmlaufen ein Tempo ,tsss tsss tsss Das war der Elitelauf der Frauen über 5000 m. Direkt vor uns ! Mensch wenn die vor uns laufen und danach kommen wir, das sieht doch aus als ob nach dem ICE die gute alte Dampflock kommt. Na ja. Nach dem der Lauf dann nach ca. 16 Minuten zu Ende war ging es für uns los.
NAch dem Startschuß dachte ich sofort : war ein Fehler hier mitzumachen . Die wollten einen neuen Rekord über 100 m aufstellen. Also liefen viele Männlein und Weiblein mal an mir vorbei. OK was solls dachte ich, die werden auch noch müde. Eine Runde durch die STadt ging über 2 km und nach der ersten Runde war mein Puls irgendwo oben angeschlagen. Zielzeit war nachdem meine beste Zeit im Training so um 49:30 war eine Zeit mit der 48 davor. Leider war ich so kaputt,dass ich vergessen hatte nach der ersten (und auch bei allen anderen Runden ) auf meine Uhr zu schauen. Nach der zweiten Runde hatte ich so mein Tempo gefunden, denke so um die 4:30. Leider hatten die anderen auch ihr Tempo gefunden; nein nicht die vorne die habe ich schon nicht mehr gesehen,ich meine die neben und hinter mir. Nach der zweiten Runde und dem 2 Liter Schweiß den ich vergossen hatte wollte ich wirklich aufgeben, es war einfach zu heiß. Aber da meine Familie dabei war lief ich weiter.Und siehe da, auf einmal konnte ich in der 3. Runde überholen immer einer nach dem anderern langsam zwar aber immerhin. Jetzt sah ich vorne so im Abstand von ca. 300 m eine Gruppe und die wollte ich unbedingt noch einholen. 4.Runde vorbei und ich war nur noch 100 m weg. Also wieder 2 Becher Wasser übern Kopf (war ein Fehler, denn mein Shirt war patschnaß und scheuerten an meinen Brustwarzen die mich fast umbrachten ) und weiter gings. In jeder Runde gab es eine kleine Steigung über ca. 200m und die war mein Ziel zum Angriff . OK Puls vergessen, aus dem Windschatten raus ,und vorbei . Jetzt war es nur noch ca. 1 km bis zum Ziel. Leider war ich so fertig,dass ich es nicht riskieren konnte nach hinten zu schauen ob mein Tempo reicht also volle Kanne bis zum Ziel. meine Zeit 48:10 .

Nachdem ich wieder einigermaßen Atmen konnte ging ich zum Getränkestand und habe mindestens 4 von diesem ekligen Frubiosezeugs getrunken. War mir total egal, hauptsache naß und kühl. Nach uns war dann der Elitelauf mit den kenianern über 5000m. Es war das erste Mal dass ich sowas gesehen habe. Die mußten in den Kurven aufpassen dass sie nicht herausgetragen wurden, so verdammt schnell waren die. Wahnsinn !
Alles in Allem war es zwar sehr heiß aber doch noch schön. Aber wie gesagt 10km sind zwar als Training ok. aber mehr Spaß machen mir der HM und hoffentlich im September der Fiducia Marathon .
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Gutenbergmarathon in Mainz 08.05.20054


Geplant hatte ich den 2/3 Marathon zu laufen. Aber wie so oft, kommt es meistens anders als geplant. Aber der Reihe nach. Neben dem Rennen freute ich mich besonders darauf Kate, Jörg und die anderen aus dem Forum endlich persönlich kenne zu lernen. So hatten wir als Treffpunkt einen Brunnen am Rhein ausgemacht. Dort wollten wir uns nach dem Rennen treffen.
Nach einer ruhigen Fahrt über die Autobahn erreichte ich Mainz ohne Probleme. Jede Menge Leute waren schon unterwegs und mir Glück konnte ich in der Nähe des Starts parken. Es war kühl ,aber nicht kalt und vor allem hat es nicht geregnet. Ich informieret mich wo ich die Startunterlagen sowie mein Kleiderbeutel empfangen kann und war ganz überrascht was dort los war. Bei meinem ersten Rennen waren es ca. 500 Läufer. Hier waren es aber ca. 12000 !
Mann welch eine Masse ! Ich kämpfte mich zurück (Genau zu der Zeit war in der Nähe des Starts eine Baustelle ) holte mir meinen Chip ab und fing an mich ein wenig warm zu laufen. Als ich mich in die Blöcke einsortierte machte ich den ersten Fehler. Ich stellte mich bei den über 4 Stunden Läufern ein, da ich ja nicht wusste wie es heute laufen würde. Nach dem Startschuss wusste ich auch warum es ein Fehler war. Sehr viel Läufer hatten so ein Schneckentempo drauf, dass sie oft die ganze Straße blockierten. Da waren mit Sicherheit viele die eine Zeit von über 5 Stunden hatten. So überholte ich eigentlich die ganze Zeit, wenn Platz da war und das war wirklich nicht oft. Teilweise wurde es schon wirklich sehr eng, was natürlich aber auch die Stimmung stärker rüberbrachte, denn die war in Mainz wirklich toll. Dann begann mein Waterloo ! So ab Km 12 –13 bekam ich leichte Schmerzen über meinem rechten Knie. Das besorgte mich noch nicht so sehr, denn ähnliches hatte schon öfters im Training. Nur ging es nicht wie sonst wieder nach ein paar Kilometern weg sondern wurde immer stärker ! Innerlich begann ich zu fluchen und konnte nicht glauben ,dass ausgerechnet heute so was passieren musste. Ich versuchte die Schrittlänge zu korrigieren, das Tempo zu ändern, nichts half. Ab km 18 war mir klar, dass ich den 2/3 Marathon vergessen konnte. Ich schleppte mich noch ins Ziel wobei ich ,als ich an der Marathonweiche vorbeilief am liebsten geheult hätte.
Meine Zeit war mit 1:54:00 auch nicht der Rede wert. Ich duschte, zog mich um und versuchte die anderen aus dem Forum zu sehen. Es dauerte fast 2 Stunden bis ich die anderen an Ihren T-Shirts erkannte. Sofort wurde ich sehr freundlich aufgenommen. Es war so als ob man sich schon lang kennen würde. Jörg und Kate luden uns zu einer Tasse Kaffe ein und so fuhren wir zu Ihnen nach Hause. Dort angekommen wurde über alles mögliche geplaudert, aber natürlich hauptsächlich über den heutigen Lauf . Kate war seeeehr stolz ,denn sie hatte den 2/3 Marathon geschafft ! Jörg hatte eine Super Zeit über den ganzen gelaufen, nur bei mir war die Stimmung nicht so gut. Abends gingen wir dann noch in ein Lokal, wo ich dann noch einige andere aus dem Forum kennen lernen durfte. Es hat mir wirklich unheimlich gefallen, alle war nett, ich wurde sofort aufgenommen und ich hatte tolle Gespräche an dem Abend ! Dadurch wurde der Tag dann doch noch ein schöne Erinnerung an die ich mich gerne erinnere .
Ps: Die Diagnose lautet auf ein Hämatom über dem Knie welches mit der Zeit begann am Nerv zu scheuern, wodurch die Schmerzen entstanden. Ich hatte noch 4 Wochen damit zu kämpfen.


15.04.2005

Mein Lauf für die Deutschlandstaffel oder  - 

als der Mann mit dem Hammer kam


Heute war es soweit.Nachdem ich am Donnerstag den Stab in Pirmasens geholt hatte und ihn 8 km zum Beckenhof getragen habe(www.Beckenhof.de) holte ihn Gestern mein Chef (schleim,schleim) dort ab um ihn nach Hinterweidental zu bringen.Ein Örtchen direkt an der B10 in der Süd Pfalz.Waren auch so um die 8km.Heute nun wollte ich den Stab (genannt der "Güldene") weiter nach Osten bis nach Bundental tragen.Immer schön auf dem Radweg entlang.Laut meiner Karte waren es ca 10km.Also kein Problem für hin und wieder zurückzulaufen,dachte ich. Ich also ohne Vorbereitung (pah was sind schon 20 Kilometerchen) fast ohne heute gegessen zu haben (Streß) das Auto abgestellt meinen Gürtel mit 4 Fläschchen bestückt und los.Anfangs liefs sehr locker und immer so bei 5 min/km.Fühlte mich sehr gut dabei.Nun ist es nicht so ,dass ich die Strecke nicht kenne,ich fuhr sie schon mehrmals mit dem Rad um in Weißenburg/Frankreich schön Flammkuchen zu essen.Nur irgendwie erschien sie mir da kürzer . Jedenfalls war nach 10 km (53 min)noch nicht mein Ziel erreicht,aber was solls dachte ich müßte gleich kommen.Leider wurde aus dem gleich dann noch mal 4,5 km bi ich den Stab meinem Nachfolger übergeben konnte.Er fragte noch ob er mich zurück fahren sollte.Dieses lehnt ich großspurig ab,obwohl meine Beine überhaupt nicht mehr frisch waren.Keine Ahnung warum. Mit dem Wissen, dass die Strecke logischerweise zurück ebensolang ist,lief ich los.Jetzt begann mein Watergate
Bei km 17 war ich so kaputt,dass ich gehen mußte.Das ist mir bisher noch nie passiert.Es ging einfach nicht mehr.Alles tat weh,der Wind wurde kalt und pfiff durch mein T-Shirt und ich verfluchte den Tag.Als ich an einer Rad-Gaststätte vorbei kam war ich so gefrustet, dass ich mir ein Cornetto Eis holte und genüsslich schleckte.War ja eh egal. Mittlerweile war ich bei km 19 und fing wieder an zu laufen. Irgendeiner hatte aber ein Gummiseil um meine Hüften gelegt und zog von hinten daran,denn es war absolut megaätzend.Irgendwie erreicht ich dann doch noch km 21.
Letzte Woche war da Schicht im Schacht und die Zeit 1:45. Heute war ích bei 2:05 und mehr wollte mich nur noch hinlegen .Nur das Bewustsein das ich ja irgendwie an mein Auto zurück mußte hielt mich davon ab.Und natürlich der kalte Wind.Mittlerweile waren aus den harmlosen Wölcken, dicke fette Gewitterwolken geworden und ich stellte mir schon mal vor wie es denn wäre noch richtig geduscht zu werden. Bei km 25 mußte ich dann noch mal gehen. Diese Mist-Beine wollten nicht mehr und bettelten, fluchten und drohten. Also nochmal 1km gehen. Den Rest bis zu km 29 lief ich dann durch.Nur war das kein Laufen sondern ein einziger Kampf. Ich bin vor 2 Wochen mal 26km gekaufen und zwar im Gelände und hatte keine Problem.Heute auf fast ebener Strecke hats mich fast erschlagen.Meine Zeit war dann 2:53 also wirklich zum Vergessen. Zwei Sachen habe ich heute gelernt :Niemals werde ich mehr ohne Vorbereitung (gnügend Essen) so eine Strecke in Angriff nehmen und zweitens ist es ein himmelgroßer Unterschied zwischen HM und Marathon. Den geplanten Marathon im September werde ich jedenfalls streichen. So und jetzt gehe ich meine Wunden lecken

Mein erster Wettkampf !

HM in Kaiserslautern

Heute war es also soweit. D-Day sozusagen. Nach einer kurzen Nacht habe ich mich um 7.00 Uhr aus dem Bett gequält ,in aller Ruhe gefrühstückt alle möglichen Sachen zusamen gekramt (ich hatte soviel dabei, ich war für jedes Wetter gerüstet und ab gings nach Kaiserslautern. Ist ja nur etwa 30 Minuten weg. Wenn man nicht unterwegs merkt dass man was vergessen hat und noch mal kurz zurück muß . NAch etwa 45 Minuten kam ich dann am "Betze" an. UI sahen da viele Profimäßig aus .Ich nichts desto trotz meine Laufjacke aus dem Lidl (Ist wirklich klasse das Teil) raus und Startnummer holen. Muss wohl ziemlich früh agemeldet gewesen sein denn ich hatte die 6 . Danach habe ich mal den Start gesucht, denn der ist etwas von der Ausgabe entfernt in einer Seitenstraße untergebracht. Ich bin einfach der Meute nachgegangen und siehe da da war er. Soo gaaanz langsam wurde ich nervös. Hatte ich genug gegessen,genug trainiert,genug geschlafen und so weiter..
Punkt 9.30 peitschte ein Schuß und los gings. Jedenfalls fast denn leider dauerte es 15 Sekunden bis ich am Start vorbei war und es gibt keine Chip Messung oder sowas. Nur am Ziel ein Barcode Leser. Ok die 15 Sekunden konnt ich verkraften bin ja wirklich kein Superläufer .Die ersten 2 km gings dann doch ziemlich bergauf und das Feld zog sich in die Länge.Ich habe schön langsam gemacht weil ich ja schon viel hier im Forum gelesen habe,von wegen zu hohes Anfangstempo und so.Dementsprechend war dann auch meine 5km Zeit: 27:15.Mist denke ich wird doch nicht so wie ichs geplant hatte. Also habe ich ein wenig beschleunigt.Die Strecke war jetz sehr flach mit einem kleinen Anstieg zu km 10. Da stand nun wieder so ein Herr und verkündete die Zeit: 52.05. Heh denke ich es geht ja auf einmal.Beschwingt und mich super fühlend zog ich weiter.Mittlerweile habe ich fast alle die am Anfang an mir vorbeigezogen sind wieder eingeholt.Macht schon Spaß !!. Nun war die Strecke wirklich klasse zu laufen: Ebene Landstraße,schön kühl (6° und ganz leichter Niesel ab und zu ) und gute Stimmung. Auf einmal hatten sich vier Läufer zusammen gefunden. Wie sich herausstellte alles MH Anfänger wie ich.Nach dem einen oder anderen Schwätzchen kam die 15 km Marke. Leider habe ich die Zeit nicht mehr im Kopf (Alzheimer,Sauerstoffmangel etc.) ,jedenfalls informierte ich meine Begleiter,dass wir wenn wir so weiter rennen unter 1:50 ins Ziel kommen . Das gab uns Schub ! Leider vielen meine 3 Kollegen dann ab km 18 zurück und so war ich wieder alleine . Aber da ich sonst auch alleine laufe war das kein Problem.Ich habe mich immer an meinem nächsten Vordermann orientiert und nach dem ich ihn überholt hatte den nächsten vorgenommen. Das macht richtig süchtig !Gegen Ende ging es dann wieder in Richtung Stadt, nachdem wir die ganze Zeit im Wald unterwegs waren.Jetzt die letzten Kräfte mobilisieren dachte ich mir. Leider war es dann doch noch 2 km bis ins Ziel und das waren die absolut längsten die je gelaufen bin.Irgendeiner muß sich da vertan haben den es zog sich und zog sich bis ich endlich das Ziel sehen konnte.Also Endspurt (Puls 192 !!) und durch. Die Zeit (netto) 1:45:35 !! Wenn ich noch zu irgendwas fähig gewesen wäre,ich hätte wie einst der Papst den Boden geküßt oder Samba getanzt oder was weiß ich noch alles.Aber nichts war mehr drin außer ein saugutes Gefühl (Entschuldigung aber das triffts am besten )Nur meine Beine wollten davon nichts wissen,die waren beleidigt und weigerten sich.Laut vorläufiger Ergebnistabelle wurde ich insgesamt 236. und in meiner Altersklasse 60. Wieviel teilgenommen haben weiß ich nicht.Startnummer habe ich jedenfall über die 1500 gesehen.Werde heute Abend online nachschauen. Egal. Ich möchte mich hiermiteinfach bei allen bedanken die hier im Forum bei allen möglichen Fragen geholfen haben und mich so motiviert haben.Danke . Mainz ich komme !
Ps: Der durchschittliche Puls lag bei 165,der max wie oben erwähnt bei 192. So jetzt gehts extrem Cauching und Wunden lecken !



11km Lauf in Ebersheim  11.12.2005

Wir kamen, dank einer prima Wegbeschreibung von Jörg, nach gut einer Stunde Fahrt am Austragungsort an. Und schon lief und Jörg übern Weg Nach kurzer Begrüßung ging es dann zur Anmeldung und da war auch Kate da . Also noch kurz small talk und ein bisschen warmlaufen und um 11.00 Uhr gings los .Zuerst bergab so dass der erste km schon ziemlich schnell war, so um die 4 Minuten glaube ich. Im weiteren Verlauf gab es ein ständiges auf und ab ,so dass ich irgendwie nicht meinen Rhytmus fand.Bei km 5-6 war ich richtig kaputt.Nach 30:50 erreichte ich km 7. Ich bemerkte dass ich doch lieber ohne Jacke gelaufen wäre ,denn in der Sonne wra es trotz 2°C zu warm für die Jacke. Aber zu spät. Jedoch kam ich dann langsam in einen Rhytmus und die letzten km waren nicht mehr so hart. Jörg konnte ich bis ca. km5 noch sehen ,dann war er einfach zu schnell und ich mußte gänzlich abreisen lassen. Nach ca. 51:17 kam ich im Ziel an .Leider kann ich mein Ergebnis noch nicht im Internet abrufen, da die Seite offline ist. Anschließend gingen wir noch zu Kate und Jörg Kaffe trinken . Wir fühlten uns sofort wohl bei den Vieren. Danke schön !
NAch einem gemütlichen Plausch wollten wir (Pia ,Alisha und ich ) noch kurz auf den Weihnachtsmarkt. Jörg fuhr vorraus um uns den Weg zu zeigen. Er selbst würde wieder zurückfahren, da er sich den Magen ein bisschen verdorben hatte. Wir sollten im Parkhaus am Rhein parken. Nun ja ,leider habe ich da einen klitzekleinen Fehler gemacht. Als nämlich links auf einmal ein paar Weihnachtsstände auftauchten und rechts ein Parkaus kam, dachte ich das wäre es und fuhr da rein. Zu meiner Schande stellten wir dann aber fest, dass zwar einige Stände dort waren, aber es war nur die Eisbahn
Oh Mann was peinlich ! Hier wieder ein paar Bilder.
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Oben :Vor dem Start
Unten: Zieleinlauf 51:17
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Unten :Meine Tochter bei der Beweissicherung
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